Karla M. war bereits vor vier Jahren wegen rheumatischer Beschwerden des Knies und immer wiederkehrenden Erguss in homöopathischer Behandlung gewesen. Diese hatte auch geholfen; das Symptombild hatte sich aber wieder gezeigt und war dann mit einer chronischen Bindehautentzündung kombiniert wieder aufgetreten.
Damals war Karla M. 20 Jahre alt und hatte aus irgendwelchen Gründen das Vertrauen in die Homöopathie verloren und sich seitdem vier Mal operieren lassen. Die Kniebeschwerden waren immer wieder aufgetreten trotz Operationen und mussten dann in diesen akuten Phasen mit rheumatischen Arzneimitteln und sonstigen Schmerzmitteln unter Kontrolle gehalten werden. Die Ergüsse wurden punktiert und dies geschah in regelmäßigen Abständen. Irgendwann erinnerte sich Karla M., dass die Homöopathie ihr vor vier Jahren einmal gut getan hatte und sie machte einen weiteren Versuch. Die schulmedizinische Diagnose lautete: Juvenile chronische Arthritis. Es wurde ihr nahegelegt, jegliche Belastungen des linken Knies zu vermeiden.