Der Patient kam wieder einmal in meine Praxis, vor längerem war er homöopathisch erfolgreich behandelt worden gegen seine Schlafapnoe, gegen Krampfadern und diverse Allergien. Das Problem, welches übrig geblieben war, war eine Art Schreibkrampf, eine Verkrampfung des rechten Armes, manchmal auch weitergehend der rechten Körperseite, die sich bisher nicht verändert hatte.
Außer diesem Symptom klagte Herr H. über innere Unruhe und gelegentliche Zornesanfälle, immer noch über seine inzwischen geschiedene Frau, der er kaum verzeihen konnte. Er beklagte sich, dass sie ihn gepeinigt habe mit ihrer Dominanz, gegen die er sich lange nicht gewehrt hatte.
Zunächst einmal versuchte ich, Herrn H. klar zu machen, was seine Symptome bedeuten. Die innere Unruhe beschreibt, dass er sich sehr unter Druck fühlte, dass Emotionen heraus wollen, die er kaum noch kontrollieren könne. Das Zittern des rechten Armes bzw. der rechten Körperseite zeigte Ähnliches: unterdrückte Emotionen werden krampfhaft zurückgehalten. Das Ganze gipfelte im Schreibkrampf, …